Fehraltorf, 25. Oktober

Bild Christian Senn für Zürcher Oberländer

Am Herbstmarkt von Fehraltorf war die Alzheimervereinigung Kanton Zürich ohne InfoMobil auf dem Hechtplatz präsent, dafür mit einem Stand im Trockenen. Die Gemeinde hat der Alzheimervereinigung Kanton Zürich einen Platz im Zelt angeboten, was an diesem Tag von Vorteil war.

Es "herbstelete", was am Geruch von heissen Würsten, Raclette und Maroni unverkennbar war. Dieser verbreitete sich über den ganzen Markt und lockte die zahlreichen Besucher an.

Ein weiterer erfolgreicher Tag ging zu Ende, an dem die Präsidentin Monika Schümperli mit zwei Fachberaterinnen viele Fragen beantworteten und Informationen verteilten.

Neftenbach, 23. September

Die Köpfe des Gemeindeplatzes "dekoriert" mit den Steinen der ALZ ZH

Der Wegweiser „Näfti“ führt unser Infomobil zum Gemeindehaus an der Schulstrasse in Neftenbach. Kaum flattern die Banner der Demcura und der ALZ ZH uns fast im Winde davon, bemerken wir, wie neugierige, ein wenig skeptische Passanten auf unseren pinkfarbenen Bus blicken.

Die Sonne soll die Neftenbacher erwärmen, uns besuchen zu kommen. Ein Mitarbeitender des Sozialamtes ist unser erster Gast. Er will sich einen Überblick schaffen von unserem vielseitigen Angebot in Form von Broschüren, um sich später mit Material einzudecken. Der Start ist gelungen: Kommt einer, kommen alle.

Wir werden überhäuft mit Fragen. Frau Brigitte Rüegger, Neuropsychologin Waidspital Zürich, steht uns heute unterstützend zur Seite. Zusammen mit der Spitex bilden wir ein motiviertes Team.

Wir freuen uns, dass es uns gelingt, den Bewohnern die Hemmungen sich über das Thema Demenz zu informieren zu nehmen und ihre Ängste zum Thema zu lindern. Es werden konkrete Antworten von uns erwartet. So schreitet eine elegante Dame resolut auf uns zu, setzt sich auf einen Stuhl und wirft ihr Anliegen in die Runde: “So, jez wott ich wüsse, wiä me di Krankheit gspürt!“

Zwei andere Frauen gucken mich konsterniert an, als ich interessiert über meine Arbeit bei der Demcura und ALZ ZH erzähle. Was um Himmelswillen dabei interessant sei? Diese Krankheit sei doch „gruselig“, sagt die eine, und die andere bekräftigt ihre Aussage: „Ja, sie isch wiä nes Gspängst, gäll?“

Alzheimer und ein Gespenst? Solche Aussagen machen nachdenklich und müssen wohlüberlegt beantwortet werden. Denn wir möchten uns vom negativ bewerteten Krankheitsbild distanzieren.

Mit unserer Informationstour wollen wir die Menschen aufklären, sie beraten und beruhigen und ihnen zeigen, dass wir für sie da sind.

(Text/Foto: Doris Straub)

S. Keller, L. Stocker, E. Weidmann
Friedenstauben fliegen lassen
Alphorn Konzert

Dietlikon, 20. September

Unter dem Motto: „Bunt ist die Welt“ fand am 20. September das Hofwiesenfest im Alterszentrum Dietlikon statt und das InfoMobil war Teil davon.

Das Fest galt den Bewohnern des Alterszentrums, deren Angehörigen sowie der Dorfbevölkerung. Ein Fest mit vielen Attraktionen vom Wettfischen, Kinderschminken, Friedens-Tauben Fliegenlassen über das Kreativangebot bis hin zur Tombola und nicht zu vergessen das kulinarische Angebot.  

Anfangs standen wir mit dem InfoMobil rund 50 Meter vom Festgelände, zu weit weg vom Geschehen. Deshalb zügelten wir die beiden Kuben ins Festgelände neben den Stand der Aktivierungs- und Kunsttherapeutin vom Alterszentrum und der Bibliothek von Dietlikon. Herzlichen Dank an die Kunsttherapeutin. Sie hat uns Platz gemacht und der ALZ ZH somit zwei Standplätze ermöglicht. Beide Orte wurden regelmässig von den einen oder anderen Gästen besucht, nachdem per Lautsprecher auf uns aufmerksam gemacht wurde. Einige Interessierte bevorzugten den Platz im „Hintergrund“ für diskrete Gespräche.

Die Atmosphäre auf dem Festgelände änderte je nach Musik von heimatlich mit Alphornklängen über festlich mit ruhiger melodiöser Harmoniemusik bis zu fetzig und mitreissend mit der Steelband. Ein weiterer Tag mit dem InfoMobil geht in die Geschichte der ALZ ZH 2014 ein.

(Text/Foto: Lisbeth Stocker)

Wädenswil, 16. September

Unser InfoMobil-Tag in Wädenswil schien perfekt zu werden. Das Wetter stand auf unserer Seite und wir standen an einem sehr vorteilhaften Platz zwischen einem Café und einem Vorhang-Stoff-Geschäft in der kleinen Fussgänger-Zone Gerbestrasse 

Angela Grunder vom Alters- und Pflegeheim Frohmatt unterstützte uns und bereicherte uns mit ihren Erfahrungen aus der täglichen Arbeit mit Menschen mit Demenz.

Ausser einer Besuchsflaute über Mittag erlebten wir sehr intensive und konkrete Gespräche mit betroffenen Angehörigen. Mit unserer Arbeit konnten wir unterstützend zur Seite stehen und Fragen beantworten. Diese handelten von Themen wie Früherkennung einer dementiellen Erkrankung über Medikamente, Memory- Klinik. Tests bis hin zur Frage: Wie kann uns der Hausarzt sinnvoll unterstützen? Eine wiederkehrende Frage.

Um 16 Uhr fuhren wir das Sonnendach des InfoMobils ein, packten zusammen und verliessen Wädenswil mit der erneuten positiven Erkenntnis: Es ist wichtig, dass wir mit Informationen zu den Leuten gehen.

(Text: Margitta Lehmann)

 

Schlieren, 13. September

Ein kalter diesiger Morgen empfängt mich, als ich um 7.15 h auf dem Parkplatz in Schlieren eintreffe. Und siehe da, das InfoMobil – ein Farbtupfer inmitten der anderen Marktstände.

Routiniert von den letzten Wochen verwandeln Ernst Weidmann und ich das InfoMobil zu einem Informationszentrum und platzieren die Flyer auf den Kuben und befestigen die  Banner von Demcura und der Alzheimervereinigung Kanton Zürich (ALZ ZH), damit der Wind sie nicht entführt.

Mittlerweile ist es 8.00h. Es herrscht reges Treiben unter den Marktfahrern. Auch wir, das ALZ ZH-Team, sind bereit interessierte Menschen zu begrüssen. Heute erhalten wir Unterstützung von Frau Kathrin Schäpper Altersbeauftragte der Stadt Schlieren.

Zusammen mit unseren Informationen erhalten Interessierte einen Überblick über die spezifischen Angebote der Stadt. Eine gegenseitige Zusammenarbeit, die sehr bereichernd ist. 

Leider bleibt es kalt, ein feiner Nieselregen verhindert eine rege Marktätigkeit und so hält sich die Anzahl Besucher in Grenzen. Es ist 9 h und Zeit für eine Aufwärmrunde im Kaffeezelt.  Die Marktfahrer erzählen vom normalerweise sehr gut besuchten Samstagsmarkt. Heute scheinen die Schlieremer nicht gross in Kauflust zu sein, was sich auf das sonst so emsige Tun am InfoMobil auswirkt.

Aber die Menschen, die den Weg zu uns finden, sind grossartige Gesprächspartner. Sie sind mit der Thematik bestens vertraut und geniessen es, Gespräche zu führen, die Zeit in Anspruch nehmen. Wir nehmen uns gerne Zeit für sie.

Auch die anwesenden Marktfahrer zeigen sich neugierig über die Arbeit der Alzheimervereinigung. Sie sind der Meinung, dass unsere Anwesenheit genau die Thematik öffentlich werden lässt, die immer noch mit einem Stigma behaftet ist.

12 h die Marktfahrer räumen ab, es wird still auf dem Marktplatz. Wir beschliessen ebenfalls unser Material abzubauen und nach Hause zu fahren.

Ein eher trister Samstag mit spärlicher Frequenz und trotzdem halten wir an der Devise fest: Es ist gut gesehen zu werden, um in Erinnerung zu bleiben.

(Text: Monika Schümperli, Präsidentin)

Maur, 7. September

Monika Schümperli, Präsidentin ALZ Kanton ZH, (rechts)

„ Schön, dass ihr da seid!“

Am 6. und 7. September war die Alzheimervereinigung mit einem Stand am Maurer „ Chilbimärt“ vertreten. Monika Schümperli, Präsidentin ALZ Kanton ZH, und Mitarbeitende beantworteten gar manche Frage…

Glück muss man haben! Am „ Chilbiwuchenend“ herrschte wunderbares Wetter. „Unser“ Stand, bestückt mit Infobroschüren und kleinen Geschenken, war an guter Lage, mitten im Städtchen. Den Stand betreute unsere Präsidentin Monika Schümperli mit Mitarbeitenden vom Entlastungsdienst. Nicht zu vergessen Therapiehund Ronja, die den ganzen Samstag geduldig ausharrte.

Natürlich gab es viele Leute, die sich mehr für Zuckerwatte und selbstgemachten Schmuck interessierten als für Krankheiten. Aber es gab auch genug andere, die interessiert in den Broschüren blätterten und gezielt Fragen stellten.

Hauptsächlich wurde nach Ferienangeboten, Früherkennung von Demenz und Vorbeugung gefragt, aber oft wurde auch einfach erzählt: Von der Demenzkrankheit naher Angehöriger, von aufopferungsvoller Pflege und schweren Abschieden. Eine Dame meinte: „ So schön, dass ihr da seid – endlich konnte ich mal mit jemandem reden, der mich versteht“. Und ein Herr, weit über 90, wie er uns erzählte, marschierte immer wieder am Stand vorbei um zu plaudern.

Ich denke, wir alle ziehen ein positives Fazit – in den letzten Jahren hat sich im Umgang mit der Krankheit vieles zum Positiven verändert – nicht zuletzt durch Anlässe wie diesen.

(Text/Bild: Ulrike Hitz)

Maur, 6. September

Präsidentin ALZ Kanton ZH Monika Schümperli

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen machten wir mit einem Stand Halt in Maur - einer weiteren Station unserer InfoMobil-Tour durch den Kanton Zürich.

Die Chilbimärt-Besucher hatten die Gelegenheit sich bei uns über Demenz und unser breites Angebot zu informieren und entsprechendes Material mitzunehmen.

Ab 12 Uhr wurde der bunte Märt für viele Menschen zur Flaniermeile. Einige von ihnen bekundeten grosses Interesse für die Alzheimervereinigung Kanton Zürich. Mit konkreten Fragen hingegen wandten sich nur wenige an die Präsidentin der ALZ Zürich Monika Schümperli oder an die Mitarbeiterin. 

Nichtsdestotrotz entstanden interessante und aufschlussreiche Gespräche. Sehr positiv zu werten ist, dass unsere Vereinigung für Menschen mit Demenz wahrgenommen wird und wir die Leute zu diesem Thema sensibilisieren konnten.

(Text/Bild: Kathrin Gerber)

Zumikon, 3. September

Bereits um halb neun standen wir auf dem Dorfplatz. Marianne Hostettler, Leiterin Sozialamt Zumikon, unterstützte uns mit Angeboten für Senioren der Gemeinde. Aufgrund des Marktes fand auch die Laufkundschaft zum InfoMobil. An diesem Tag fand ein Interview mit Monika Schümperli, Präsidentin Alzheimervereinigung Kanton Zürich, durch eine Journalistin der Regionalzeitung statt. Sogar die Presse wird immer aufmerksamer.auf unser InfoMobil.

Ebenso interessant war der Besuch von zwei Verantwortlichen für Altersfragen aus Uitikon a. See und Maur. Sie wollten Genaueres über das Angebot wissen. Neue Kontakte für die Zukunft?

Am Mittag wurden wir zum „Gmüetli-Zmittag“ eingeladen, wo die rund sechzig Gäste auf unsere Präsenz aufmerksam gemacht wurden. Sie kamen vorbei und wir freuten uns, ihnen Flyern, Post-it Blöckli und Kugelschreiber mitzugeben und ihre Fragen zu beantworten. Auch in Zumikon packten wir unsere sieben Sachen mit einem positiven Gefühl.

(Text: Heinz Hui)

Effretikon, 2. September

Das InfoMobil und der Thementag „Gesundheit“ zog viele Interessierte auf den Märtplatz in Effretikon. Dieses Mal waren wir mit Partnern für die Öffentlichkeit präsent. Die Koordinationsstelle Alter & Gesundheit vertrat das Thema Sturz, zu deren Prävention die zhaw ein Test anbot: Schritt für Schritt das Gehen verstehen.

Die Besucher waren offen für Gespräche und interessierten sich nebst dem Infomaterial  für konkrete Angebote wie Unterstützung und Betreuung.

Auch an diesem Tag in Effretikon stand der persönliche Kontakt im Vordergrund. Es konnten neue Kontakte geknüpft werden und zu unserer Freude kamen ortsansässige Mitglieder auch einfach für einen Schwatz vorbei.

Der von Judith Hartmann, Fachperson Koordinationsstelle Gesundheit und Alter der Stadt Illnau-Effretikon, bestens organisierte Anlass war ein voller Erfolg. WIr danken ihr dafür bestens.

(Text/Bild: Heinz Hui)

Wald, 29. August

Dieses Mal steht das InfoMobil an der Chilbi in Wald zentral zwischen Migros und Apotheke. Regula Bockstaller, die eine Praxis für „Beratung im Alter“ in Wald führt, stand uns von 15 bis 20 Uhr mit ihrem Fachwissen zur Seite. Einige Passanten kannten sie und blieben für einen kurzen Schwatz stehen.

Unser Infomaterial stiess auf reges Interesse, vor allem bei der Apothekerin von nebenan. Sie erkundigte sich nach Unterlagen und allfälliger Beratung.

Brunnen in Wald passend zum Wetter

Wie so oft diesen Sommer, setzte gegen Abend dann doch der Regen ein. Was das buntgemischte Chilbivolk nicht am Weiterbummeln hinderte. Dank unserem Jubiläums-Schirm wurden einige Personen vom Nasswerden verschont. Ganz nach dem Motto „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen“, wie es der Slogan auf dem Schirm verspricht. 

(Text/Bild: Doris Straub)

Wiesendangen, 27. August

ALZ Zürich und Pro Senectute (Heinz Hui)

Nächster Halt: Wiesendangen! Auch hier durften wir das InfoMobil an einem idealen Standort platzieren: zwischen Gemeindehaus und der Post. Mit den besten Glückwünschen für einen erfolgreichen Morgen vom Gemeindeschreiber starteten wir unsere Informationskampagne. Dieses Mal leistete uns Frau Schmid, ehemalige langjährige Lehrerin im Dorf und heute für Pro Senectute tätig, mit ihrem Informationsstand Gesellschaft.

Sie ist bekannt und wirkte wie ein Magnet auf die Passanten. Nach einem ungezwungenen Schwatz mit ihr interessierten sich diese auch für unserer Tätigkeit. Aufgrund der vielen Fragen, die oft auch zu langen und emotionalen Gesprächen wurden, spürten wir, wie gross auch in Wiesendangen das Interesse an der Alzheimervereinigung Kanton Zürich (ALZ ZH) und Demcura* ist.

Die häufigsten Fragen sind:

  • Ist die Alzheimer Krankheit vererbbar?
  • Wie merkt man, dass man an einer Demenz erkrankt ist?
  • Was kann man prophylaktisch dagegen tun?
  • Wer kann die Angehörigen einer kranken Person entlasten?

Es machte uns glücklich zu sehen, dass wir mit unserem Fachwissen und unserem Einfühlungsvermögen die teils besorgten Menschen beruhigen konnten und ihr Vertrauen gewannen. Es gibt ein Leben „TrotzDem“ (trotz Demenz).

Unser breites Angebot an Informationsmaterial fand grossen Anklang. Eine Alzheimertasche gefüllt mit ca. 50 Broschüren fand sogar den Weg über die Grenze. Dafür sorgte der Pfarrer von Wiesendangen, der seine „Schäfchen“ anlässlich des Seniorenausflugs in den Schwarzwald begleitete.

Büffel vor dem Gemeindehaus (Doris Straub)

Kurz vor Mittag besuchte uns der Gemeindepräsident von Wiesendangen, der die Alzheimervereinigung als Organisation lobte und die seines Erachtens viel mehr unterstützt werden sollte. Auch die Apothekerin von der „Oberi-Apotheke“ (Oberwinterthur) ist begeistert und wünschte sich, dass die ALZ Zürich am Informationsabend, den sie demnächst organisieren wird, präsent sein wird.

Wir sind überzeugt, dass wir in Wiesendangen Spuren hinterlassen haben.  

*Demcura-Betreuung durch Demenz-Fachpersonen und Tochterunternehmen der Alzheimervereinigung Kanton Zürich

(Text: Doris Straub, Bild: Heinz Hui/Doris Straub)

Birmensdorf, 25. August

Trotz des üblichen Morgenstaus steht das Infomobil rechtzeitig an seinem Standort beim Zentrum Wüeri. Mit Freude stellen wir, die Präsidentin Monika Schümperli und der Fahrer Werner Bürki fest, dass im Bistro daneben die geliebte Kaffeeration für den ganzenTag gesichert ist. 

Im Nu sind die Infoboxen mit viel wissenswertem Material zur Alzheimerkrankheit und anderen Demenzformen sowie die Banner der Alzheimervereinigung Kanton Zürich (ALZ Zürich) und Demcura aufgebaut. Auch Petrus meint es gut und schickt immer wieder Sonnenstrahlen auf den Platz. Die Frequenz der Besucher bleibt aber bis zum Schluss eher bescheiden. Ob es wohl an der montäglichen Ausgangsfreude der Birmensdorfer liegt?

Zu unserer Freude gestaltet sich der Austausch mit den Anwesenden umso intensiver. Sie machen sich Gedanken über die Problematik von Alzheimer und interessieren sich für das grosse Angebot der ALZ Zürich und das umfangreiche Infomaterial wie Prospekte, Flyer, CDs und Kugelschreiber.

Ein wegen seiner Eltern besorgter Sohn stellte als Mitglied einer Logenvereinigung sogar einen sehr willkommenen Spendenbetrag für die Alzheimer-Ferienwoche in Aussicht. Herzlichen Dank. Trotz schlechter werdendem Wetter beenden wir diesen Montag in Birmensdorf mit einem Sonnenstrahl. Und mit den ersten Regentropfen gegen vier Uhr wird es Zeit das Infomobil wieder für die Abfahrt bereitzustellen und Adieu zu sagen.

(Text: Werner Bürki)

Russikon, 21. August

Nach kurzer Anfahrt und einigen Umleitungen aufgrund der vielen Baustellen finden wir alle rechtzeitig das Gemeindehaus in Russikon.Der grosszügige Platz im Dorfzentrum wurde uns von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und für diesen Tag abgesperrt.

Bereits bei den Aufbauarbeiten steuert der erste Besucher zielstrebig auf das InfoMobil zu.

Ab 10 Uhr geht es richtig los. Zwei bis drei Personen sind permament beim Bus. Sie möchten sich informieren oder kommen mit vorbereiteten Fragen. Die meisten sind durch Hinweise in den Lokalblättern auf unsere Veranstaltung aufmerksam geworden. Vier von fünf sind Angehörige von Betroffenen, die ihr Wissen vertiefen, oder konkrete Hinweise auf ein sinnvolles weiteres Vorgehen einholen. Andere pflegen zu Hause eine(n) Angehöre(n) und wollen sich wieder einmal austauschen.

Die Teams der Gemeindeverwaltung (Sozialamt, Gesundheitsamt) und deren Präsident schauen im Laufe des Tages vorbei, suchen das Gespräch und bedienen sich mit Infomaterial. Auch Spitex-Angestellte und der Obmann der Seniorengruppe zeigen sich interessiert.

Die Zeit vergeht im Flug. Um vier Uhr nachmittags packen wir zusammen und gehen unsere Heimreise mit vielen positiven Inputs im "Rucksack" an.

(Text/Bild: Heinz Hui)

Niederhasli, 18. August


"Die Zukunft beginnt heute ..."

Bei perfektem Wetter, trocken und angenehme Temperaturen - keine Selbstverständlichkeit in diesem Sommer – richteten wir das InfoMobil und den Stand auf dem Dorfplatz von Niederhasli ein.

Kaum war es 8 Uhr und schon kamen wir mit den ersten interessierten Personen ins Gespräch. Es waren vor allem Angehörige, die ihre Ehepartnerinnen und –partner betreuen und Fragen mitbrachten. Sie gewährten uns Einblick in ihre vielfältigen Aufgaben, ohne die Belastungen und das Schmerzliche zu verschweigen. Wir hörten von den meisten dieselbe Aussage: „Jetzt geht es noch. Doch welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es in der Zukunft?“

Unsere Antwort darauf war und ist: „Die Zukunft beginnt heute.“ Denn alle sprachen davon, dass sie kaum mehr Zeit für sich selber hätten und vor allem die seelische Belastung gross sei. Wir ermunterten sie, sich bald Entlastung zu gönnen.

Es kamen auch Personen, die sich einfach informieren wollten, weil sie im Bekanntenkreis an Demenz erkrankte Personen kannten, oder weil es im Allgemeinen sinnvoll ist, mehr über die Demenz zu erfahren.

Der Tag verging im Flug und wir waren und sind beeindruckt von den offenen Gesprächen. Dafür danken wir allen Besuchern und Besucherinnen herzlich. Denn dank diesen Begegnungen erkennen wir, wo Handlungsbedarf besteht. Diese Informationen lassen wir in die Demenzstrategie des Kantons Zürich und in unsere Informations- und Beratungstätigkeit einfliessen.

Und zu guter Letzt hoffen wir sehr, dass wir vor Ort hilfreiche weiterführende Informationen geben konnten.

(Text: Barbara Lauper, Bild: Heinz Hui)

Bäretswil, 14. Juni

Nach dem Dorfmärt in Wolfhausen am 10. Mai, tourte das InfoMobil der Alzheimervereinigung Kanton Zürich (Alz Zürich) am 14. Juni weiter an das Bäri-Fäscht nach Bäretswil.

Das heimelige Bäretswil strahlte bereits unter der Morgensonne und präsentierte einen gut organisierten, bunt gemischten Märt. Das InfoMobil der Alz Zürich erhielt seinen Platz neben Hampis reizvoller Rösslikutsche. Bereits vor dem eigentlichen Marktbeginn um 10h spazierten neugierige Besucher am Infostand vorbei. Dieser war sorgfältig ausgerüstet mit nützlichen Informationen rund um das Thema Demenz sowie den begehrten Post-it Blöckli, den Kugelschreibern, und neu, den mit dem Alz Zürich-Logo versehenen Schirmen.

Es fiel sofort auf, wie fröhlich und offen die Bäretswiler sind. Sie scheuten sich nicht, mit ihren Anliegen und für sie teilweise auch heikle Fragen auf die Betreuerinnen und Betreuer des Info-Standes zuzugehen.

Monika Schümperli, Präsidentin der Alz Zürich, wurde von vielen Besuchern sofort erkannt. Denn sie hielt ein paar Tage vorher in Bäretswil auf Einladung der Spitex einen Vortrag. Sie weckte durch ihre Kompetenz das Vertrauen der Bevölkerung und konnte den Leuten dank ihres grossen Wissens und ihrer langjährigen Erfahrung viele wertvolle Tipps mit auf den Weg geben.

Die abwechslungsreichen Stunden gingen rasch vorbei und gegen 18 Uhr verabschiedete sich das Team der Alzheimervereinigung Kanton Zürich glücklich und zufrieden mit einem: „Uf Wiederluege am nöchschte Bäri-Fäscht“.

(Text & Bild: Doris Straub, Betreuerin InfoMobil Bäri-Fäscht)

Hampis Rösslikutsche

Wolfhausen, 10. Mai

Präsidentin Monika Schümperli (li), Doris Straub (re)

Am 10. Mai war die Alzheimervereinigung Kanton Zürich (ALZ Zürich) mit einem Infostand am jährlich stattfindenden Dorfmärt in Wolfhausen präsent. 

Die Präsidentin der ALZ Zürich Monika Schümperli war begeistert von der Organisation und dem Ambiente des Marktes. Mit ihrer Präsenz unterstrich sie das Bestreben der Vereinigung, im direkten Dialog mit der Bevölkerung zu stehen und diese rund um das Thema Demenz zu informieren und zu sensibilisieren.

(Bild: Conny Suter für ZüriOberländer)

Adresse
Alzheimervereinigung
Kanton Zürich
Informationsstelle
Seefeldstrasse 62
8008 Zürich

Informationstelefon
Tel. 043 499 88 63

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