Wer ist betroffen?

Es gibt keine schlüssigen Erkenntnisse dafür, dass eine bestimmte Personengruppe ein erhöhtes Risiko für die Alzheimer-Krankheit hat. Die Rasse, der Beruf, die geographischen und sozio-ökonomischen Verhältnisse haben keinen Einfluss auf die Krankheitsentstehung. Es gibt aber zunehmend mehr Anhaltspunkte dafür, dass Personen mit einem höheren Ausbildungsgrad ein geringeres Krankheitsrisiko haben bzw. später erkranken als Personen mit einer weniger guten Ausbildung.

Auf der Grundlage von Vergleichen zwischen grossen Gruppen von Alzheimer-Patienten und gesunden gleichaltrigen Personen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es eine Reihe von Risikofaktoren gibt. Das bedeutet, dass bestimmte Menschen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, die Alzheimer-Krankheit zu bekommen. Es ist aber unwahrscheinlich, dass die Krankheit auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden kann. Vermutlich führt das Zusammenwirken von mehreren Faktoren zu ihrer Entstehung, wobei die Bedeutung der einzelnen Faktoren im Einzelfall unterschiedlich sein kann.

In der Altersgruppe über 65 Jahre leidet eine von 20 Personen an der Alzheimer-Krankheit. In der Altergruppe unter 65 Jahren ist weniger als eine von tausend Personen betroffen. Wichtig ist der Hinweis, dass das zunehmende Alter zwar eine Vergesslichkeit mit sich bringen kann, die überwiegende Mehrzahl von Personen über 80 Jahren aber geistig rüstig bleiben. Das zunehmende Lebensalter erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Alzheimer-Krankheit zu bekommen, ist aber keine Ursache der Krankheit. Neueste Forschungserkenntnisse zeigen, dass altersbezogene Gesundheitsprobleme wie Arteriosklerose einen wichtigen Beitrag zur Krankheitsentstehung darstellen.

Adresse
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Kanton Zürich
Informationsstelle
Seefeldstrasse 62
8008 Zürich

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